Bailibo Testing – Technische Analyse der relativen Dielektrizitätskonstantenprüfung von Keramiksubstraten

Technische Neuigkeiten

In den Bereichen moderne elektronische Verpackung und Hochfrequenzkommunikation spielen Keramiksubstrate (wie Aluminiumoxid, Aluminiumnitrid, Siliziumnitrid usw.) eine zentrale Rolle bei der mechanischen Unterstützung und elektrischen Verbindung. Die relative Dielektrizitätskonstante (εr) als zentrale physikalische Größe, die den Polarisationsgrad und die Energiespeicherkapazität eines Materials unter einem elektrischen Feld charakterisiert, bestimmt direkt die Übertragungsgeschwindigkeit und die charakteristische Impedanz von Signalen im Substrat. Die genaue Prüfung dieses Parameters ist für das Design von Hochfrequenzschaltungen sowie für die Materialforschung und -entwicklung von grundlegender Bedeutung.

Die physikalische Grundlage des Tests

Die relative Dielektrizitätskonstante wird normalerweise definiert als: das Verhältnis der Kapazität eines Kondensators, der das zu testende Material als Medium verwendet, zur Kapazität eines Kondensators derselben Größe, der Vakuum als Medium verwendet. Diese dimensionslose Konstante spiegelt die Fähigkeit des Materials wider, Ladungen unter einem elektrischen Wechselfeld zu binden. Im tatsächlichen Prüfkontext erscheint die Dielektrizitätskonstante häufig zusammen mit dem Wert des dielektrischen Verlustfaktors (tanδ), der die Energiedissipationseigenschaften des Materials in einem elektrischen Wechselfeld charakterisiert.

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Dielektrische Messung des Keramiksubstrats

Kerntestmethode

Für die Testanforderungen von Keramiksubstraten wendet die Industrie hauptsächlich die folgenden standardisierten Testprinzipien an, die auf verschiedenen Frequenzbereichen und Probenformen basieren:

1. Parallelplattenkapazitätsmethode

Dies ist die grundlegendste Testmethode im Niederfrequenzband (normalerweise 1 MHz bis mehrere MHz) und es ist auch der nationale Standard GB/T. Häufig verwendete technische Routen in 5594.4-2015. Sein Prinzip basiert auf der Parallelplattenkapazitätsformel: Das zu prüfende Keramiksubstrat wird als Dielektrikum betrachtet und zwischen zwei Metallelektroden platziert, um einen Plattenkondensator zu bilden. Messen Sie die Kapazität (Cx) des Kondensators mit einem Präzisions-LCR-Messgerät. Unter der Voraussetzung, dass die effektive Fläche der Elektrode (S) und die Dicke der Probe (d) bekannt sind, wird die Dielektrizitätskonstante durch Einsetzen in die Formel berechnet.

Diese Methode hat jedoch die Einschränkung, dass die Messgenauigkeit für dünne Substrate im tatsächlichen Betrieb gering ist und sie anfällig für Störungen durch schlechten Elektrodenkontakt oder Oberflächenluftspalte ist. Um den Einfluss der Streukapazität zu eliminieren, wird bei hochpräzisen Messungen üblicherweise die Drei-Elektroden-Methode anstelle der einfachen Zwei-Elektroden-Methode verwendet.

2. Hohlraumresonanzmethode

Wenn die Betriebsfrequenz auf das Mikrowellenband (GHz) ansteigt, kann die Genauigkeit der Parallelplattenmethode aufgrund erheblicher Kanteneffekte und erhöhter Strahlungsverluste nur schwer gewährleistet werden. Heutzutage ist die Hohlraumresonanzmethode die gängige Wahl für Hochfrequenztests. Das Prinzip besteht darin, das Keramiksubstrat im Induktionsbereich des elektromagnetischen Feldes des Resonanzhohlraums zu platzieren. Der Eingriff von Keramik stört die Resonanzfrequenz und den Qualitätsfaktor (Q-Wert) des Hohlraums. Durch die Messung von Frequenzabweichungen und Q-Wert-Änderungen kann in Verbindung mit dem elektromagnetischen Modell auf die relative Dielektrizitätskonstante des Materials geschlossen werden. Diese Methode reagiert sehr empfindlich auf die Anisotropie des dünnen Substrats und kann gleichzeitig Dielektrizitätskonstanten- und Verlustdaten bei hohen Frequenzen liefern, mit deutlich höherer Genauigkeit als die Niederfrequenz-Extrapolationsmethode.

3. Übertragungsleitungsmethode

Diese Methode dient hauptsächlich dem Design von Mikrowellenschaltungen. Durch die Herstellung einer speziellen Mikrostreifenleitung oder koplanaren Wellenleiterstruktur wird die Phasenverzögerung oder charakteristische Impedanz der Übertragungsleitung gemessen und dadurch die effektive Dielektrizitätskonstante des Substrats berechnet. Da die Teststruktur in hohem Maße mit der tatsächlichen Schaltungsanwendung übereinstimmt, ist der Design-Referenzwert dieser Methode oft höher als der der einfachen Plattenkapazitätsprüfung.

Der Test der relativen Dielektrizitätskonstante von Keramiksubstraten ist kein einfaches Ablesen eines einzelnen Wertes, sondern ein systematisches Projekt, das die Wechselwirkung mehrerer physikalischer Felder (Elektrizität, Wärme, Kraft) beinhaltet. Von der Niederfrequenz-Präzisionsmessung auf der Grundlage nationaler Standards im Labor bis hin zur Hochtemperatur-Breitbandanalyse, die tatsächliche Arbeitsbedingungen simuliert, dient jede Prüfmethode einer bestimmten Forschungs- und Entwicklungs- und Qualitätskontrollphase. Nur durch die Auswahl geeigneter Testmethoden und strenger Testverfahren können wir dielektrische Daten erhalten, die die intrinsischen Eigenschaften von Materialien wirklich widerspiegeln und einen technischen Designwert haben.

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