
Messung der Curie-Temperatur (Tc) (DMS-1000 / DMS-2000)
Testfunktion
Piezoelektrische Keramiken zeigen den piezoelektrischen Effekt nur innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs. Es gibt eine kritische Temperatur Tc; Wenn die Temperatur Tc überschreitet, findet in der piezoelektrischen Keramik ein struktureller Phasenübergang statt. Diese kritische Temperatur Tc wird als Curie-Temperatur bezeichnet.
Testprinzip
Wenn die Temperatur die Curie-Temperatur (Tc) überschreitet, treten piezoelektrische Keramiken in die paraelektrische Phase ein und sowohl die spontane Polarisation als auch die piezoelektrischen Eigenschaften verschwinden. Bei der Curie-Temperatur ändern sich viele physikalische Eigenschaften piezoelektrischer Keramikmaterialien – wie Permittivität, Wärmekapazität und der Wärmeausdehnungskoeffizient – abrupt. Daher ermöglicht die Bestimmung der Temperatur, die dieser abrupten Änderung entspricht, die Identifizierung der Curie-Temperatur des piezoelektrischen Keramikmaterials. Die Curie-Temperatur kann durch Erkennen des abrupten Änderungspunkts der Permittivität der Probe bestimmt werden. Es wird empfohlen, zur Messung dieses Übergangspunkts einen Impedanzanalysator zu verwenden.
Testbedingungen
1. Messfehler: ±1 %
2. Messfehler des Impedanzanalysators: ±1 %
3. Genauigkeit der Temperaturregelung: ±0,5 °C
4. Heiz-/Kühlrate: 1 °C/min – 10 °C/min, empfohlen 2–3 °C/min
Beispielanforderungen
1. Empfohlene Abmessungen: φ20 mm × 1 mm
2. Bei der Probe sollte es sich um ein dünnes, nicht mit Elektroden versehenes, ungepoltes Blech mit Elektroden handeln (Elektrodenbeschichtungsservice verfügbar).
3. Die Probe sollte sauber und trocken gehalten werden.
Prüfnormen
GB/T 3389-2008 Testmethoden für Eigenschaften piezoelektrischer Keramikmaterialien – Messung von Leistungsparametern
Testergebnisse

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