MatMeas CPS7000 kryogene Vakuumsondenstation — 1

Übersicht

MatMeas CPS7000 kryogene Vakuumsondenstation – ein kompaktes Tischsystem für präzise elektrische Messungen von Massen-, Dünnschicht- und Mehrschichtmaterialien. Das Gerät unterstützt einen breiten Temperaturbereich von -160℃ bis 450℃ mit Flüssigstickstoffkühlung, mit ausgezeichneter Temperaturstabilität (±0,5℃) und programmierbaren Rampenraten. Ausgestattet mit vier mikromanipulierten Sondenarmen ermöglicht es eine genaue Kontaktierung für verschiedene Tests, einschließlich dielektrischer, ferroelektrischer, piezoelektrischer, pyroelektrischer und TSDC-Messungen. Der CPS7000 ist ein unverzichtbares Werkzeug für Universitäten, Forschungsinstitute, Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungslabore, die zuverlässige Vakuum- und variable Temperaturmessungen benötigen.

Spezifikationen

Messtemperatur -160℃ ~ 450℃
Präzision der Temperaturregelung ±0,5°C
Anzahl der Sondenarme 4 unabhängige Mikromanipulatoren
Kühlmethode Kühlung mit flüssigem Stickstoff
Heizneigung 0 ~ 10°C/min (typischer Wert 3°C/min)
Abkühlzeit 1 ~ 10°C/min (programmierbar)
Optisches Sichtfenster φ55 mm hochdurchlässiges Quarzglas
Probengröße φ < 40 mm, Dicke < 5 mm
Stromversorgung 220V ±10%, 50Hz
Ausrüstungsgewicht 25 kg (kompaktes Tischdesign)
Garantie 1 Jahr

Anwendungen

  1. Ferroelektrische und piezoelektrische Materialien
  2. Dielektrische Dünnfilme
  3. Pyroelektrik- und TSDC-Studien
  4. Optoelektronische Materialien
  5. Halbleiterbauelemente
  6. Multiferroik- und Memristorforschung

FAQ

  • Wie verhindert der CPS-7000 Umgebungslärm und externe Vibrationen bei heiklen Messungen?

    Im Gegensatz zu Standard-Desktop-Modellen verfügt der CPS-7000 über ein hochintegriertes Design mit einem integrierten Luftstoß-Antivibrationsmechanismus. Dadurch wird erheblich verhindert, dass mechanische Erschütterungen den Kontakt zwischen den Sondenspitzen und der mikroskopischen Probenoberfläche beeinträchtigen, wodurch äußerst stabile Testumgebungen mit hoher Spannung und niedrigem Strom gewährleistet werden.
  • Wie gewährleistet das System die thermische Stabilität und minimiert die Kondensation bei kryogenen Messungen?

    Das System nutzt einen hocheffizienten Flüssigstickstoff-Kühlmechanismus, der in einer Hochvakuumkammer untergebracht ist. Dadurch wird die Feuchtigkeitskondensation (Reifung) auf der Probenoberfläche bei extremen Temperaturen wie -160 °C vollständig verhindert. Darüber hinaus erreicht es eine außergewöhnliche Temperaturregelungsgenauigkeit von ±0,5 °C mit programmierbaren Heiz-/Kühlkurven.
  • Kann die Sondenstation neben der elektrischen Sondierung auch optische In-situ-Messungen durchführen?

    Ja, der CPS-7000 ist mit einem hochdurchlässigen Ø55-mm-Quarzbeobachtungsfenster ausgestattet. Dieses optische Sichtfenster wurde speziell für die mikroskopische In-situ-Beobachtung und gleichzeitige optoelektronische Charakterisierung entwickelt, ohne die Vakuumintegrität oder die thermische Abschirmung zu beeinträchtigen.